Weblog-Archiv für 12. Mai 2008|Tagesarchiv

Existenzgründung und Support vom Staat

Man sollte ja meinen, dass der Staat sich freut, wenn jemand mit einer guten Geschäftsidee auf den Markt tritt. Das bringt anständig Steuern ein, schafft Arbeitsplätze- kurz : der Staat profitiert enorm von jedem neuen, halbwegs gut laufenden Unternehmen.

Grundsätzlich.. also in bestimmten Fällen, unterstützt der Staat ja auch Firmengründungen. Zumindestens die, die aus der Arbeitslosigkeit gründen. Ne, so stimmt das auch nicht, er unterstützt die, denen er eh schon Geld gibt. Man kann ja durchaus arbeitslos sein, ohne Geld vom Staat zu bekommen. So wirklich klar war mir das nicht, bis ich in genau diese Situation kam. Weiterlesen »

Krankenkasse

Ok, bisher war das keine Frage. Ich war studentisch, gesetzlich für 50€ im Monat krankenversichert.

Aber wie soll das jetzt weitergehen?

Bei den gesetzlichen gibt es die „freiwillige Weiterversicherung“, wenn man mit der Uni fertig ist und noch keinen Job hat. Die kostet so um die 130€ im Monat. Aber für wen die genau da ist, das konnte ich noch nicht wirklich rausfinden. Abgesehen davon, dass sie wohl für Arbeitslose ist, die keine Leistung vom Staat bekommen.

Denn- Selbständige haben bei der GKV ihren eigenen Tarif. Die GKV berechnet den KK-Beitrag nach dem Einkommen, man legt also immer fleissig seinen Steuerbescheid vor und daraufhin werden die Beiträge festgelegt, hat man im darauffolgenden Jahr mehr verdient wird nachgezahlt, hat man weniger verdient, gibts was zurück. Soweit, so gut. Aber: Bei der GKV ist ein Mindesteinkommen für Selbständige festgesetzt, welches bei ca 1800€/Monat liegt. Bei Existenzgründern ist das jetzt aber nicht unbedingt Realität, gezahlt werden muss das aber trotzdem und so startet die GKV für Selbständige nicht unter 260€/Monat. Ganz schön happig, wenn man bedenkt, was man in den ersten Monaten so verdienen wird. Weiterlesen »